Warum ist gute Luftqualität so wichtig?
Schadstoffe im Innenraum entstehen jedoch nicht nur durch Umwelteinflüsse, Autoabgase oder interne Faktoren wie Hausstaub, sondern können auch vom Zustand Ihrer Gebäudefassade abhängen. So kann die Vermeidung von Schimmel und Algen an Außenwänden dazu beitragen, Feuchtigkeitsprobleme und damit verbundene Luftqualitätsprobleme zu minimieren.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf das Zusammenspiel von Innen- und Außenfaktoren sowie Ihrer Gebäudefassade. Außerdem zeigen wir, wie ein smartes Zuhause dabei helfen kann, die Luftqualität nachhaltig zu steigern.
Die Luft, die wir täglich einatmen, hat direkten Einfluss auf unsere Gesundheit. Laut einer Forsa-Umfrage zählen zu den häufigsten Beschwerden aufgrund von schlechter Luftqualität Kopfschmerzen, Allergien und Husten. Doch es können auch langfristige Erkrankungen wie Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch verschmutzte Luft hervorgehen.
Innenfaktoren: Schadstoffquellen im Haushalt
Oftmals unterschätzen Menschen die Belastung und Quellen von Schadstoffen innerhalb ihres Zuhauses. Dabei können diese Verunreinigungen eine gleichwertige gesundheitliche Belastung wie äußere Faktoren hervorrufen. Hierzu zählen unter anderem:
Flüchtige organische Verbindungen (VOCs)
Viele Baustoffe und Möbel enthalten flüchtige organische Verbindungen (VOCs), die sie kontinuierlich in die Raumluft abgeben. In höheren Konzentrationen können diese Kopfschmerzen, Übelkeit oder langfristigere Erkrankungen verursachen.
Haushaltsreiniger und Duftstoffe
Vor allem konventionelle Reinigungsmittel enthalten aggressive Chemikalien. Die Schadstoffe gelangen beim Putzen schnell in die Raumluft und können Atemwege reizen. Auch Duftkerzen, Raumsprays oder kosmetische Parfümprodukte verteilen schädigende Partikel im Innenraum.
Lösung: Bei Belastung durch VOCs und Chemikalien in der Luft können smarte Lüftungssysteme Abhilfe schaffen. Moderne Luftsensoren erkennen und warnen Sie rechtzeitig, wenn die Luftqualität Grenzwerte unterschreitet. Luftreiniger mit integrierten Filtersystemen reduzieren die Menge der Schadstoffe in der Luft und steigern so Ihre Luftqualität im Innenraum.
Schimmel und Feuchtigkeit
Feuchtigkeit im Haus oder der Wohnung führt schnell zu lästiger Schimmelbildung. Die abgegebenen Sporen des Schimmels greifen die Atemwege an und können Allergien und Krankheiten verschlimmern oder sogar hervorrufen.
Lösung: Smarte Luftentfeuchter warnen Sie, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist und regulieren die Luftfeuchtigkeit automatisch auf den gewünschten Wert.
Haustierhaare und Staub
Auch Tierhaare, Hautschuppen und Hausstaubmilben quälen vor allem Allergiker. Die Partikel können sich in Teppichen, Polstermöbeln und der Luft ansammeln.
Lösung: Sie sollten regelmäßig staubsaugen, um größere Ansammlungen der Partikel zu vermeiden. Viele Staubsauger haben spezielle HEPA-Filter, die auf oben genannte Belastungen ausgelegt sind. Auch ein Staubsauger-Roboter kann aushelfen und regelmäßig den Staub vom Boden und aus Teppichen entfernen.
Außenfaktoren: Einfluss der Umwelt
Umwelteinflüsse spielen für die Luftqualität in Ihrem Zuhause ebenfalls eine große Rolle:
Feinstaub und Abgase
Vor allem in Städten ist die Luft oftmals durch Feinstaub und Autoabgase belastet. Die kleinen Partikel dringen leicht durch geöffnete Fenster oder eventuelle undichte Stellen in das Haus oder die Wohnung ein.
Lösung: Luftreiniger mit HEPA-Filtern können Feinstaub effizient aus der Raumluft entfernen. Intelligente Fensterlüftungssysteme helfen Ihnen, den Luftaustausch zu optimieren.
Pollenflug
Der saisonale Pollenflug stellt eine hohe Belastung für Allergiker dar. Die Pollen können durch offene Fenster oder Kleidung und Haare ins Haus gelangen und sich in Ihren vier Wänden festsetzen.
Lösung: Luftfilter und -reiniger mit speziellen Pollenfiltern sowie automatisierte Fenstersteuerungen, die sich an Pollenflug-Daten orientieren, beugen dem Polleneinfall im Innenraum vor.
Industrielle Emissionen
Emissionen von Fabriken und Industrieanlagen verschmutzen die Luft in einem hohen Ausmaß. Nahegelegene Wohngebiete können unmittelbar von dem Schadstoffausstoß betroffen sein und bei jedem Lüften die schädlichen Partikel ins Haus lassen.
Lösung: Smarte Luftreiniger mit Multi-Filter-Systemen filtern Schadstoffe aus der Luft und können Schadstoffwerte kontinuierlich messen.
Wetterbedingungen
Hohe Luftfeuchtigkeit oder extreme Trockenheit beeinflussen die Luftqualität erheblich. Besonders im Winter kann trockene Heizungsluft zu Atemwegs- oder Hautreizungen führen. Doch auch organische Mängel, wie Algenbefall an Außenwänden, können eine Gefahr für Ihre Innenraumluft sein.
Zusammenhang zwischen Außenwandbefall und Innenraumluft
Algenbefall an Außenwänden haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Innenraumluftqualität, können jedoch langfristig zu Feuchtigkeitsproblemen führen, die sich negativ auf das Raumklima auswirken. Besonders kritisch wird es, wenn Algen als Vorboten für Schimmelbildung dienen. Sie weisen oft auf eine dauerhaft hohe Feuchtigkeit hin, die auch das Wachstum von Schimmel im Innenraum begünstigen kann.
Ein weiteres Problem ist die Beeinträchtigung der Bausubstanz durch Algen und Biofilme. Sie können in kleine Risse eindringen und diese vergrößern, wodurch Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangt. Bei unzureichender Dämmung oder vorhandenen Wärmebrücken kann dies zu Tauwasserbildung auf der Innenseite der Wände führen – eine der Hauptursachen für Schimmel in Wohnräumen.
Algen können zusätzlich als Nährboden für Pilze und andere Mikroorganismen dienen. Algen selbst stellen zwar keine gesundheitlichen Risiken dar, die auf ihnen wachsenden Pilze und Bakterien können dennoch problematisch werden, wenn sie in den Innenraum gelangen.
Um solche Probleme zu vermeiden, sollten Sie Ihre Außenfassade regelmäßig reinigen und vor Feuchtigkeit schützen. Verbesserte Dämmung, eine optimierte Wasserableitung und der gezielte Einsatz von Fassadenbeschichtungen können dazu beitragen, das Wachstum von Algen und damit verbundenen Schimmelrisiken zu minimieren. In Verbindung mit smarten Luftqualitätssensoren und Luftreinigungssystemen im Innenraum können Sie eine gesunde Wohnatmosphäre schaffen.
Fazit
Die Luftqualität im Smart Home ist ein komplexes Zusammenspiel aus Innen- und Außenfaktoren. Nicht nur VOCs, Schadstoffe aus Reinigungsmitteln oder Haustierhaare können die Raumluft belasten, sondern auch Feinstaub, Pollen oder Feuchtigkeit von außen. Smarte Technologien bieten hier gezielte Lösungen: Sensoren, Luftreiniger und intelligente Belüftungssysteme helfen, die Luftqualität aktiv zu überwachen und zu regulieren.
Wenn Sie Ihr Zuhause mit solchen Technologien ausstatten, können Sie nicht nur gesundheitliche Risiken reduzieren, sondern auch ein angenehmeres Wohnklima schaffen.
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